top of page
  • Instagram
  • Themen
  • LinkedIn

Fotospot Bonn: Der Bonner Bogen im spätherbstlichen Sonnenuntergang

  • Autorenbild: Christian Windeck
    Christian Windeck
  • 3. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Wer in den letzten Wochen in und um Bonn aus dem Fenster geschaut hat, kennt das Gefühl: ein endloser November-Blues aus Grau in Grau. Umso größer war die Freude, als sich am 1. Dezember für ein paar Stunden die Sonne zeigte. Eine dieser seltenen Gelegenheiten, die man einfach nutzen muss. Kurzentschlossen habe ich nach Feierabend die Kamera geschnappt und bin für eine gute halbe Stunde zum Bonner Bogen gefahren. Ein Ziel oder genaue Vorstellungen hatte ich nicht. Ich wollte einfach nur den Kopf freibekommen, ein bisschen mit den neuen Sirui-Festbrennweiten spielen und die Weite genießen. Genau dafür ist der Bonner Bogen ideal. Anders als in der oft engen Innenstadt hat man hier durch den Rhein diesen wunderbaren, offenen Blick, der bis zum Siebengebirge reicht.


Architekturmix trifft auf Rhein-Panorama


Der Bonner Bogen ist aus fotografischer Sicht ein Glücksfall. Die geschwungenen Linien der Bürogebäude, allen voran das von Star-Architekt Helmut Jahn entworfene „Rheinwerk 3“, bilden einen wunderbaren Kontrast zur Weite des Rheins und dem gegenüberliegenden Ufer mit der Silhouette des Post Towers. Gerade in den Abendstunden entfaltet der Ort seinen ganzen Zauber. Wenn die tief stehende Sonne die Glasfassaden zum Leuchten bringt und sich die Lichter im Wasser spiegeln, entstehen fast von selbst stimmungsvolle Kompositionen.



Trotz der Kälte wurde ich an diesem Abend mit einer tollen Atmosphäre belohnt. Das Licht hatte diese besondere winterliche Klarheit, die Farben intensiviert und Konturen schärft. Die letzten Blätter an den Bäumen sorgten dabei für einen fast nostalgischen Herbst-Vibe, obwohl der Kalender schon den Winter eingeläutet hat.



Im Praxistest: Die Nikon Zf mit den Sirui 35mm & 85mm Objektiven


Für diesen Ausflug habe ich bewusst auf Zoom-Objektive verzichtet. Die beiden Festbrennweiten von Sirui zwingen einen dazu, sich mehr zu bewegen und den Bildausschnitt bewusster zu wählen. Das 35mm war perfekt, um die weiten Perspektiven und die Architektur im Kontext des Rheinufers einzufangen. Für Details und verdichtete Ansichten kam dann das 85mm zum Einsatz.



Beide Objektive liebe ich an der Nikon Zf. Sie sind scharf, aber nicht zu scharf und erzeugen vor allem offenblendig einen sehr plastischen, fast dreidimensionalen Look. Die Kombination aus dem Vollformatsensor der Zf und der Lichtstärke der Objektive erlaubte es mir, auch bei schwindendem Licht ohne Stativ aus der Hand zu fotografieren und die besondere Stimmung des Abends zu bewahren. Und die Sirui-Objektive sind definitiv eine Empfehlung für alle, die nach preiswerten und gleichzeitig hochwertigen Linsen für ihre Nikon Z suchen.




Und unter uns: Sie sind aus Metall und haben einen Blendenring – schon alleine deshalb würde ich sie (neben ihrem attraktiven Preispunkt) den Standardobjektiven von Nikon vorziehen.


Selbst fotografieren in Bonn? Ab zum Bonner Bogen!


Wer auf der Suche nach einem vielseitigen Fotospot in Bonn ist, sollte den Bonner Bogen unbedingt auf seine Liste setzen. Die Mischung aus moderner Architektur, der Naturkulisse des Rheins und den tollen Lichtverhältnissen am Abend bietet unzählige Motive – und das Ganze ist auch für einen kurzen Abstecher nach der Arbeit perfekt geeignet.



Hier noch ein paar praktische Tipps:


  1. Anfahrt & Parken: Die Anfahrt ist denkbar einfach. Ihr könnt bequem im Parkhaus des Kameha Grand Hotels parken. Von dort aus geht es nur eine Treppe hoch, und schon steht ihr mitten im Geschehen.

  2. Die beste Zeit: Kommt für das Abendlicht. Die „goldene Stunde“ vor und die „blaue Stunde“ nach Sonnenuntergang sind ideal, um die beeindruckenden Gebäude und das Rheinpanorama zu fotografieren.

  3. Blickrichtung: Fotografiert sowohl rheinauf- als auch rheinabwärts. Der Blick Richtung Süden mit der Kennedybrücke im Hintergrund ist genauso reizvoll wie der Blick Richtung Norden zum Siebengebirge.

  4. Ausrüstung: Eine Festbrennweite um die 35-50mm ist ein guter Allrounder. Nehmt zusätzlich ein leichtes Teleobjektiv mit, um Details der Architektur oder auf der anderen Rheinseite zu isolieren.

  5. Warm anziehen: Gerade im Winter kann der Wind am Rheinufer sehr kalt sein. Packt Handschuhe ein!




Galerie: Fotospot Bonner Bogen






 
 
 

Kommentare


bottom of page